Filmreihe: Oaxaca – Zwischen Rebellion und Utopie

11.1.2011
Oaxaca – Zwischen Rebellion und Utopie
(Miriam Fischer 2007 | deu – OmU | 80 min)

(Eintritt wie immer frei)

Der Film lässt Menschen der verschiedenen Sektoren zu Wort kommen, die von ihren Gründen, sich dem Kampf anzuschließen, berichten, von ihren Hoffnungen und Plänen. Er zeigt die brutale Repression, der sich die sozialen Bewegungen Oaxacas ausgesetzt sehen und die schon mehrere Todesopfer gefordert hat.
Die Regisseurin Miriam Fischer hat die revolutionäre Bewegung in Oaxaca bis zum November 2006 mit ihrer Kamera begleitet. Die junge Filmemacherin erzählt die Ereignisse und gibt den Menschen der Bewegung ein Gesicht. Der Film berichtet von der Besetzung der Stadt durch die Lehrer und begleitet Frauen bei ihrem Marsch zur Besetzung des Senders Canal 9 sowie die Jugendlichen, die die alte Kaserne der Bundespolizei besetzen.
Der Sommer geht vorüber und mit ihm die Hoffnung auf eine friedliche Lösung. Der Film berichtet von dem Tod des unabhängigen US-amerikanischen Indymedia-Journalisten Brad Will, während er einen militärischen Angriff filmte. Keine Distanz zu seinem Gegenstand, sondern Partei ergreifen, dass ist das Motto der Filmemacherin. Auch wenn die Begeisterung für diesen revolutionären Prozess an einigen Stellen übertrieben wirkt.

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